Angst zu verspüren, ist normal und gehört zum Leben dazu. In der Entwicklung des Menschen spielt sie eine überlebenswichtige Rolle: Angst aktiviert bei drohender Gefahr Energiereserven, erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit und bereitet so auf Kampf oder Flucht vor. Auch heute noch schützt uns diese Funktion vor gefährlichen Situationen.
Doch was, wenn dieses Gefühl in alltäglichen, eigentlich ungefährlichen Situationen übertrieben vorkommt? Bei übersteigerten, krankhaften und diffusen Ängsten, die das Leben einschränken oder die normale Entwicklung beeinträchtigen, spricht man von einer Angststörung.
Miriam Rosenkranz –
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Auf der anderen Seite gibt es die sogenannten spezifischen Phobien wie z.B.:
Es ist gut belegt, dass Hypnose eine wirksame Methode zur Behandlung verschiedener Angststörungen sein kann.
Bereits vor Jahrzehnten gaben verschiedene klinische Studien Anlass zur Hoffnung, dass Hypnose eine wichtige und erfolgreiche Methode gegen pathologische Ängste sein könnte. Einige dieser Studien waren die von Marks et al. (1968) und Melnick & Russell (1976) zu Phobien, Benson et al. (1978) zu generalisierter Angststörung und die von Spies (1979), Sapp (1991) und Zeyer et al. (1994) zum Thema Prüfungsangst. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Studien nach heutigen wissenschaftlichen Standards durchgeführt wurden.
Seitdem hat sich dies geändert, insbesondere mit der Studie von Erich Flammer im Jahr 2006, die die Wirksamkeit von Hypnotherapie bei Angststörungen nach aktuellen wissenschaftlichen Standards untersuchte.
Sein Fazit:
„Damit kann Hypnotherapie als wirksames bis hochwirksames Verfahren bei bestimmten Angststörungen gelten und zeigt sich im direkten Vergleich mit Verhaltenstherapie als genau so effektiv.“ (Quelle: Prof. Dr. Revenstorf, Dirk: „Wissenschaftliche Anerkennung der Hypnotherapie“, unter: dgh-hypnose.de/cms-files/wissenschaftliche-anerkennung-der-hypnotherapie-revenstorf-1.pdf (abgerufen am 17.03.2023)
Angststörungen können sich auf unterschiedliche Weise manifestieren und bei jedem Menschen anders ausfallen. Einige Menschen können beispielsweise unter körperlichen Symptomen wie Muskelverspannungen, Herzrasen oder Atemnot leiden, während andere unter übermäßiger Sorge und Unruhe oder plötzlichen Panikattacken leiden. Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht jeder alle Symptome erlebt und dass die Symptome unterschiedlich ausgeprägt sein können.
Nachfolgend finden Sie die 4 häufigsten Symptome von Angststörungen.
Ständiges Grübeln und Sorgen über verschiedene Dinge im Leben, auch wenn es keine offensichtlichen Gründe dafür gibt.
Plötzliche und intensive Episoden von Angst, die von körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schweißausbrüchen, Zittern und Atemnot begleitet sein können.
Vermeidung von bestimmten Orten, Aktivitäten oder Situationen, die als bedrohlich oder gefährlich empfunden werden.
Körperliche Beschwerden wie Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Magen-Darm-Probleme, die ohne offensichtliche medizinische Ursachen auftreten.
Sie müssen sich nicht alleine mit Ihren psychischen Herausforderungen befassen. Sie dürfen sich dabei unterstützen lassen.
Miriam Rosenkranz
Heilpraktikerin für Psychotherapie
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