Eine Anpassungsstörung kann als Reaktion auf ein belastendes Lebensereignis auftreten, sei es einmalig oder fortwährend. Diese Reaktion äußert sich in negativen Veränderungen des Gemütszustandes, auch als affektive Symptome bekannt, sowie in Störungen des zwischenmenschlichen Verhaltens.
Im Verlauf unseres täglichen Lebens begegnen wir oft akuten Krisensituationen, die von uns mehr oder weniger intensive Anpassungsleistungen erfordern.
Eine Anpassungsstörung kann entstehen, wenn Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg Schwierigkeiten haben, eine neue geistige oder körperliche Verfassung zu akzeptieren oder sich angemessen an eine veränderte Umgebung anzupassen.
Es ist von Bedeutung, dass nicht das objektive Ausmaß einer belastenden Situation über den Grad der Belastung entscheidet, sondern das subjektive Empfinden und die vorhandenen Bewältigungsstrategien sowie die individuelle Widerstandsfähigkeit. In manchen Fällen können Anpassungsstörungen auch zu schwerwiegenderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen führen.
Diese Symptome können nach einem auslösenden Ereignis bei einer Anpassungsstörung auftreten:
Diese Verspannungen können verschiedene körperliche Symptome verursachen, wie z.B. Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Schulterverspannungen oder auch Magen-Darm-Beschwerden.
Bei psychisch bedingten Verdauungsstörungen können verschiedene Symptome auftreten, wie z.B. Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Auch Übelkeit oder Erbrechen können auftreten. Die Verdauungsprobleme können chronisch werden, wenn sie nicht behandelt werden und somit langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit haben.
Konzentrationsschwäche kann sich in verschiedenen Symptomen äußern, wie z.B. Unaufmerksamkeit, Vergesslichkeit, Schwierigkeiten, sich über längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren oder auch Unruhe.
Schwindel kann sowohl ein Schwindelgefühl im Kopf sein, als auch das Gefühl, dass sich die Umgebung um einen dreht oder schwankt. Schwindel kann akut auftreten oder chronisch sein und beeinträchtigt häufig die Lebensqualität der betroffenen Person.
Sie müssen sich nicht alleine mit Ihren psychischen Herausforderungen befassen. Sie dürfen sich dabei unterstützen lassen.
Miriam Rosenkranz
Heilpraktikerin für Psychotherapie
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